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Diverse interessante Beiträge übers Pokern

Außer dem eher trockenen Stoff zu Regeln und Strategie schreibe ich auch Beiträge zur Geschichte des Pokerspiels, Beiträge zu einzelnen bekannten Spielern und manchmal versuche ich es auch mit einem Satire-Beitrag. All das in dieser Kategorie...

Anbieter für's Online-Pokerspiel gibt's viele. Worauf also achten?

(Bild: Pexels.com)

Unabhängig davon, ob man aus Lust und Laune Online Poker spielt oder ob man durchaus ambitionierte Absichten verfolgt: Den oder die richtigen Anbieter auszuwählen kann sich nicht nur lohnen. Es ist eine zwingende Grundvoraussetzung. Im Folgenden nun ein kleiner Überblick darüber, worauf man achten sollte, wenn es um die Frage geht, bei welchen Anbietern man sein Geld aufs Spiel setzt …. und um welche man besser einen großen Bogen macht.

Was sagen andere Spieler?

An allerwichtigsten ist, dass man auf die Erfahrungen anderer Spieler zurückgreift. Anstatt sich blind ins Getümmel zu stürzen und jeden Anbieter selbst auf Herz und Nieren zu prüfen, sollte man auf die Erfahrungen der anderen Spieler hören. Pokerspieler sind online in ihren Communities recht gut organisiert. Wenn ein Anbieter nun dadurch negativ auf sich aufmerksam macht, dass er zu teuer ist, Gewinn nur langsam oder gar nicht auszahlt oder keinen wirklichen Support bietet, generell schlecht erreichbar ist, dann machen solche Dinge sehr schnell die Runde in diesen Communities. Sich mit anderen Spielern online kurzzuschließen, sollte also ganz oben auf der Agenda stehen, wenn man seine Händchen im Online Poker probieren möchte. Auf diesem Wege siebt man nicht nur leichter die schwarzen Schafe unter den Anbietern aus. Man lernt aller Wahrscheinlichkeit ein paar neue Leute kennen, die ein gemeinsames Hobby teilen und bestenfalls sogar noch ein paar Tipps für das Pokerspiel an sich auf Lager haben.

Traffic

Ganz wichtig ist auch, wie viel Traffic eine Seite erzielt. Also wie viel Zulauf von Spielern sie hat. Eine Pokerseite, bei der sich die Spieler die Klinke in die Hand drücken, hat den Vorteil, dass man nie lange warten muss, bis sich Tische oder ganze Turniere füllen. Wohingegen eine Seite mit wenig Aktivität bedeuten kann, dass man immer wieder warten muss, bis man genügend Mitspieler hat. Insbesondere wenn man mal um etwas größere Beträge spielen will.

Tipps für profitable Anbieter

Ein offensichtlicher Punkt, den man ebenfalls ins Auge fassen sollte, sind natürlich die Boni. Anbieter, die einen netten Bonus bieten, sollten immer vorrangig erwogen werden, sofern Traffic und ein guter Ruf gegeben sind. Dabei sollte jedoch auch darauf geachtet werden, dass der Bonus realistisch umzusetzen ist und nicht nur als durchschaubares Lockvogelangebot dient. Manchmal kann es auch empfehlenswert sein, über dritte Seiten zu einem Anbieter zu “finden“. Denn nicht selten gehen Anbieter für Online Poker Werbepartnerschaften mit externen Seiten ein, um so Spieler zu gewinnen. Dies geht üblicherweise mit besonderen Anreizen einher, wie dass Spieler, die über diese oder jene Seite zu einem Anbieter finden, einen besonderen Bonus oder Teilnahmeberechtigung an einem Online Turnier oder dergleichen erhalten. Nach solchen Kooperationen und Angeboten die Augen offenzuhalten, lohnt sich also.

Für gewinnorientierte Spieler letztlich noch folgender Tipp: Pokerseiten, die an ein Casino angeschlossen sind, sind häufig besonders profitabel, da sie einen Teil der Spieler aus dem Casino anziehen. Dabei handelt es sich oft (nicht immer!) um Spieler, die nicht wirklich viel von Poker verstehen und ohnehin eine ausgeprägte Glücksspiel Mentalität haben (warum sonst würden sie im Casino spielen). Solche Spieler sind oft recht einfach zu schlagen, wenn man selbst nur ein recht routinierter Spieler ist, der weiß, dass es mehr als nur gute Hände braucht.

Solltet ihr diese Tipps in der Praxis umsetzen wollen, dann ist die Seite Serioes.org eine gute Anlaufstelle, um objektive Bewertungen zu erhalten.

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Phil Hellmuth - 14-facher Bracelet-Gewinner bei der World Series of Poker

(Bild: Phil Hellmuth, Wikipedia)

Er ist einer der besten Pokerspieler aller Zeiten. Und er polarisiert wie kaum ein Zweiter. Durch seine cholerische Art ist Phil Hellmuth wohl wirklich so etwas wie der John McEnroe der Pokerwelt. Man kann ihn dafür einfach nur lieben oder hassen. Phil Hellmuths rüpelhaftes Image am Pokertisch und seine Art, nach unglücklichen Niederlagen auszuflippen und seine Gegner in der Luft zu zerreißen, werden ihm wohl auf immer und ewig anhaften. Was dabei jedoch oft überschattet wird, ist wie verdammt gut Hellmuth eigentlich ist.

Wenn ihr nicht Gefahr laufen wollt, einem Hitzkopf wie Phil Hellmuth in Natura über den Weg zu laufen, dann ist online Poker sicher die bessere Wahl. Doch nicht ehe ihr euch auf Bewertungen.com ein Bild über die besten Anbieter gemacht habt!

Konstanz und Rekorde

Phil Hellmuth ist, was Konstanz anbelangt, wohl zweifelsohne einer der besten Pokerspieler, den die Welt je erblicken durfte. Wenn nicht gar der beste! Er ist mit 14 WSOP Bracelets, 128 Money Finishes bei WSOP Turnieren sowie den meisten Teilnahmen an Final-Tischen der beständigste und am höchsten dekorierte WSOP Spieler aller Zeiten!

Oftmals wird Hellmuths Spielweise von Spielern der neueren Generation als antiquiert, bieder und zu lehrbuchmäßig bezeichnet. Dies nicht selten in direkter Anlehnung daran, dass Hellmuth es einfach nicht ausstehen kann, wenn er nur durch Glück geschlagen wird. Sobald jemand gegen ihn mit einer schwächeren Hand All-in geht und gewinnt, wird Hellmuth jedes Mal zum gefürchteten “Hell Mouth“.

Doch eingedenk dessen, dass Hellmuth einige der bedeutendsten WSOP Rekorde hält, die allesamt Beständigkeit ohnegleichen ausstrahlen (meiste Bracelets, meiste Money Finishes und meiste Teilnahmen am finalen Tisch), wirkt dies Kritik wenig durchdacht. Denn wie gut die Spielweise eines Spielers ist, offenbart vor allem die Vogelperspektive. Denn gut sind jene, die dauerhaft Resultate erzielen können. Und was Beständigkeit angeht, macht Hellmuth ganz sicher keiner was vor.

Ist alles nur Show?

Hier eine kleine interessante Verschwörungstheorie. Ich denke ja, dass die Triaden von Hellmuth allesamt nur Show sind. Dafür stehen sie der Disziplin, die seine Spielweise abverlangt, viel zu diametral entgegen. Will heißen: Das Bild, dass Hellmuth durch solche Eskapaden von sich zeichnet, hat nichts mit dem Pokerspieler Hellmuth zu tun. Manchmal frage ich mich, ob seine Ausbrüche nicht nur dazu dienen, die Antipathien seiner Gegner gegen sie einzusetzen. Und dass seine Ausraster ihn in den Augen der Medien nur interessanter machen, und ihm so helfen zusätzliche Einnahmequellen aufzutun und sein Table Image landesweit auszustrahlen, wollen wir dabei auch nicht außer Acht lassen.

Denn allem nach, was man von seinen Kollegen hört, ist Hellmuth abseits des Pokertischs sehr umgänglich. Ein Schelm, wer dabei Böses, oder in dem Fall Nettes, denkt?

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Stu Ungar - Einer der erfolgreichsten US-amerikanischen Gin-Rummy + Poker Spieler

(Bild: Stu Ungar, Wikipedia)

Namen wie Phil Ivey, Chris “Moneymaker“, Doyle Brunson oder Phil Hellmuth sind Online Poker Fans und Spielern auch hierzulande sicher ein Begriff. Spätestens seit dem großen Poker bzw. Online Poker Boom, der Mitte der Nullerjahre seinen Höhepunkt erreicht hatte, fingen immer mehr Pokerspieler an, sich mit der Szene, ihren Stars, den World Series of Poker und dergleichen zu beschäftigen. Aber wisst ihr auch, wer Stu Ungar war? Denn das solltet ihr! Viele der führenden Köpfe im und ums Poker (Veranstalter, Casino Besitzer und natürlich Spieler) erinnern sich an Stu Ungar als einen der besten Kartenspieler aller Zeiten!

Den Poker Boom, der unser damals noch neugeborenes Jahrhundert erfasste, erlebte er leider nicht mehr. Er starb etwa ein halbes Jahrzehnt, bevor dieser um sich griff, unter tragischen Umständen. Doch seine Geschichte ist es wert, erzählt zu werden. Es ist die Geschichte von einem bemerkenswerten Menschen und Kartenspieler, der so schrullig wie genial sein konnte. Und der die höchsten Höhen und tiefsten Tiefen mitgemacht hat. Sein Geschichte ist Warnung und Inspiration zugleich.

Wenn ihr Geschichte schreiben oder einfach nur ein wenig Spaß haben wollt, dann schaut auf Pokern.net vorbei, um zu erfahren, wo ihr dies am besten tun könnt.

Ein Naturtalent

Stu Ungar wuchs unter schwierigen Bedingungen in Manhattan auf. Sein Vater war in der New Yorker Szene ein bekannter Geldhai, der als Ausrichter von illegalen Glücksspielen zu Geld kam. Wissend wie übel das Glücksspiel und die damit einhergehenden Schulden für seine Kundschaft ausgehen konnten, war Ungars Vater immer bestrebt, seinen Sohn von alldem fernzuhalten. Doch das gelang ihm nicht. Der bereits als Kind und Jugendlicher hochintelligente Ungar saugte alles auf, wie ein Schwamm. Und auch wenn er ein guter Schüler war, so schmiss er die Schule in der zehnten Klasse, um sich Vollzeit dem Glücksspiel zu widmen.

Allerdings tat er dies nicht aus eine Laune heraus. Sein Vater war zwischenzeitlich verstorben und seine Mutter, in Folge eines heftigen Schlaganfalls nur noch stark eingeschränkt fähig, ihr Leben zu bestreiten. Es musste Geld her. Und zwar rasch. Was Ungar ebenfalls dazu bewogen haben dürfte, diesen radikalen Schritt zu wagen, war seine Freundschaft zu einem gewissen Victor Romano. Romano war ein dubioser Charakter, der allem Anschein nach der Kriminalität nahestand, selber aber auch ein ganz vorzüglicher Kartenspieler und von scharfem Verstand, wie Ungar, war. Ihre Faszination zu Kartenspielen und der zugrundelegenden Mathematik einte sie – und verschaffte Ungar so bereits in sehr jungen Jahren Zutritt zu Spieltischen, die ihm ansonsten verwehrt geblieben wären.

Der beste Gin Rummy Spieler aller Zeiten

Stu Ungar sollte erst auf Umwegen (und wiederum aus Not) zum Poker gelangen. Das ihm liebste Kartenspiel, in dem er sich als unschlagbar erweisen sollte, war Gin Rummy. Bereits im Alter von gerade einmal 10 Jahren konnte er ein Gin Rummy Turnier gewinnen. Doch als Gin Rummy zu seiner Profession wurde, schlug er alles und jeden. Bald war seine Reputation als junger und bester Gin Rummy Profi über die Grenzen New Yorks hinaus bekannt.

Zwei Dinge verdeutlichen, wie großartig er in diesem Spiel war. Als ein gewisser Harry "Yonkie" Stein von diesem Wunderknaben aus New York erfuhr, forderte er ihn zu einem High Stakes Spiel heraus. Stein war ein Professioneller und galt als vorzüglicher Gin Rummy Spieler. Der junge Ungar, damals immer noch ein Teenager, wischte komplett den Boden mit Stein. Er schlug ihn in 86 Spielen und verlor nicht ein einziges. Diese vernichtende Niederlage hat Stein so zugesetzt, dass er damals als professioneller von der Bildfläche verschwand.

In der Folgezeit fing Ungar an, die Casinos in Vegas unsicher zu machen. Gin Rummy war damals noch ein recht weit verbreitetes Tischspiel, in dem Casinos regelmäßig Turniere veranstalteten. Es dauerte nicht lange, da erarbeitete Ungar sich eine so unfassbar dominante Reputation, dass die Casinos im die Teilnahme an diesen Turnieren verweigerten. Denn wann immer sich offenbarte, dass Ungar am Turnier teilnahm, wollten etliche Spieler nicht mehr antreten.

Übergang zum Poker und WSOP Erfolge

Der mittlerweile nach Vegas umgezogene Ungar konnte einfach keine Spiele mehr finden. Zwischenzeitlich sattelte er auf Blackjack um, weil er dort durch Kartenzählen profitabel sein konnte. Doch auch diese Quelle sollte rasch versiegen, da die Casinos natürlich wussten, wer da am Tisch saß. Und so wand Ungar sich dem Poker zu.

Ungars erstes Turnier war der “Super Bowl of Poker Main Event“, das damals renommierteste Poker Turnier jenseits der WSOP. Ungar wurde zwar nur 34ster von 41 Spielern. Doch Pokerlegende Doyle Brunson sagte später einmal, dass er noch nie einen Spieler gesehen hat, der während eines einzigen Turniers so offensichtlich dazulernte wie Ungar. Und er lernte in der Tat schnell. Die ersten beiden WSOP Turniere, an denen Ungar teilnahm, konnte er beide gewinnen. Was ihm für einige Jahre zum jüngsten Gewinner machte, den dieses Turnier je gesehen hatte. Zwischen 1980 und '83 konnte Ungar vier WSOP Bracelets (darunter zwei Weltmeisterschaften) für sich verbuchen. Seine kombinierten Gewinne betrugen rund eine Millionen Dollar. Aufgrund seines jungen Alters und seines knabenhaften Aussehens wurde er als „The Kid“ bezeichnet.

Ein Phönix, der immer wieder zu Asche zerfällt

Doch das viele Geld und die Einfachheit, mit der er es (scheinbar) verdienen konnte, schienen den jungen Ungar zu überfordern. Er verlor viel Geld bei Casino-Spielen, wurde übermütig und fing an Drogen (erst Kokain, später Crack) zu nehmen. Im Laufe dieser Zeit musste er sich immer öfter Geld borgen, um seine Bankroll für Tischspiele neu aufzubauen. Es heißt, dass er in der Folgezeit mehrfach abermals zum Millionär wurde …. nur um wieder alles zu verlieren. Sinnbildlich dafür können die WSOP von 1990 stehen. Dort schafft er es abermals, sich an den finalen Tisch zu spielen. Doch aufgrund einer Heroin-Überdosis war er in keiner Verfassung, um an diesem Spiel teilzunehmen. Er wurde kurzerhand automatisch als neunter Platz aus dem Turnier disqualifiziert.

So sehr Ungar das Geld mit vollen Händen ausgab, so gönnerhaft war er auch. Ungar war für seine Großzügigkeit bekannt und hinterließ überall fürstliche Trinkgelder. Freunde mutmaßten später, dass er wohl ein ganzes Jahresgehalt allein für Taxis und deren Trinkgelder ausgegeben haben musste. Obwohl Ungar selbst Besitzer mehrere schicker Sportwagen war, lehnte er es überwiegend ab, selber zu fahren. Regelmäßig schmiss er Partys für seine Freunde und bezahlte das Essen. Ihm war völlig gleich, ob er das Geld wieder sehen würde. Überdies half er mehreren befreundeten professionellen Glücksspielern aus der Patsche, indem er sie mit neuem Startkapital ausstattete.

Es ging jedoch tendenziell immer mehr bergab mit ihm. Später, als das Kokain sein Nasenhöhlen völlig ruiniert hatte, ging er dazu über, Crack zu rauchen und betrieb massiven Raubbau an seinem Körper, was ihn später das Leben kosten würde.

Unfassbares Comeback und tragisches Ende

Im Jahr 1997 war in den entsprechenden Kreisen wohlbekannt, wie es um Stu Ungar stand. Massiv verschuldet und körperlich ein Wrack, glaubte kaum jemand, dass Ungar es noch mal in den Poker Olymp schaffen würde. Sein Freund und Mitspieler, Billy Baxter, musste ihm den Buy-in von 10.000 Dollar vorschießen. Ungar war der letzte Teilnehmer, der im Turnier registriert wurde – bloß Sekunden bevor die Registrierung schloss.

Am ersten Tag des Turniers war Ungar eine geisterhafte Erscheinung. Da er die ganzen vorherigen 24 Stunden auf den Beinen war, um Geld für das Turnier aufzutreiben und eingedenk seines katastrophalen Allgemeinzustands, kein Wunder. Er schlief am ersten Tag mehrmals an seinem Tisch ein. Nur auf Zureden einiger Mitspieler und nachdem Billy Baxter ihn scheinbar wirkungsvoll zusammenfaltete, überwand er sich, den ersten Tag durchzustehen. An den Folgetagen zeigte sich Ungar jedoch ausgeruht und diszipliniert. Er wurde zu einem überdeutlichen Chip Leader und kam als haushoher Favorit an den letzten Tisch, den er routiniert für sich entschied. Aufgrund seiner Umstände und der Tatsche, dass sein letzter WSOP Main Event Sieg zu diesem Zeitpunkt über anderthalb Jahrzehnte zurücklag, wurde er als “Comeback Kid“ gefeiert. Ungar teilte das Preisgeld von einer Millionen mit Billy Baxter und widmete den Sieg seiner Tochter, mit der er im Turnierverlauf immer wieder telefoniert hatte. Stu Ungar ist seither neben Johnny Moss der Einziger, der die Hauptveranstaltung der WSOP dreimal gewinnen konnte. Er gilt in den Augen vieler als das beste reine Talent, das je an einem Pokertisch saß.

Doch das sollte das letzte Mal bleiben, dass sich der Phönix sich aus der Asche erhob und noch einmal in voller Größe zeigte. In der Folgezeit verprasste Ungar seine halbe Millionen für Drogen und Sportwetten. Er verstarb schließlich in einem Motel in Vegas im November 1998.

Stu Ungar wird in Pokerkreisen wohl immer als einer der interessantesten, aber auch tragischsten Charaktere in Erinnerung bleiben. Als einer, der das Kartenspiel meisterte, aber am Leben scheiterte. Seine großzügige aber auch leichtfertige Natur lässt sich anhand einer abschließenden Anekdote erahnen. Doyle Brunson erzählte, wie er einmal mit Stu Ungar über den Vegas Strip lief. Plötzlich wurde Ungar von einem wildfremden Mann um Geld gefragt. Ohne zu überlegen gab Ungar dem Fremden, der sein Glück kaum fassen konnte, 100 Dollar. Brunson fragte Ungar daraufhin, ob er den Mann gekannt habe.

Ungar sagte nur: „Würde ich ihn kennen, dann hätte ich ihm 200 Dollar gegeben.“

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Spieler, die es beim Online-Poker zum Ruhm und Ehre gebracht haben

(Bild: Pexels.com)

Seit Beginn des Poker Booms haben viele Poker Spieler ihre Sporen in den Online Poker Rängen verdient. Im Laufe der Jahre gab es viele Poker Spieler, die online gutes Geld machen konnten. Aber viele der besten Online-Pokerspieler gehören auch zu den besten Pokerprofis in der Live-Arena. Seit der legendäre Chris Moneymaker sich seinen Weg von einem PokerStars Satelliten Turnier bis zu einem WSOP Sieg gebahnt hat, sind ihm viele nachgefolgt. Längst ist die Online Pokerwelt mit der des professionellen Pokers eng verknüpft. Zumindest an der Spitze.

Zeit mal einige der profitabelsten Online Spieler Revue passieren zu lassen. Und auch jene zu ehren, die es in der Realität zu Meriten gebracht haben.

Wenn auch ihr Aspirationen habt, die nächste große Nummer im Poker zu werden oder aber einfach nur eine spaßige Zeit verbringen wollt, dann seid ihr unter diesem Link (casinoerfahrungen.org) hier garantiert an der richtigen Adresse.

Die profitabelsten Online Spieler

Patrik Antonius ist derzeit der führende Online-Poker Spieler mit einem Gewinn von über 17 Millionen Dollar. Über 11 Millionen davon kamen zusammen, während er als Full Tilt Poker-Profi sein Geld verdiente. Nach dem Relaunch der Website (nachdem PokerStars die Firma gekauft hatte) kehrte Antonius unter dem Usernamen “FinddaGrind“ zurück. Seit seiner Rückkehr hat er mehr als 5,7 Millionen Dollar Gewinn erwirtschaftet. Damit belegt er den zweiten und sechsten Platz auf der All-Time Money List von Full Tilt Poker zugleich!

Phil Ivey ist nicht mehr die Nummer zwei, was Online-Karriere-Einnahmen betrifft. Er ist jetzt auch nicht einmal mehr die Nummer drei. Sowohl Daniel Cates als auch Ben Tollerene haben Ivey überholt. Tollerene, der als Ben86 auf PokerStars spielt, hat Online-Einnahmen von über 11,42 Millionen Dollar zusammengetragen. Die meisten dieser Einnahmen kamen bei Full Tilt Poker zustande, wo er fast 7,5 Millionen Dollar erreichte. Daniel Cates ist derzeit Dritter. Sein bisheriges Gesamteinkommen als jungleman12 und w00ki3z beträgt jetzt 11,17 Millionen US-Dollar.

Eine ganz besondere Inspiration ...

…. ist natürlich George Danzer. Der Deutsch-Brasilianer tat sich schon als kleiner Junge hervor, der in Portugal (wo er damals zu Hause war) eine Schachmeisterschaft der unter Zehnjährigen für sich entscheiden konnte. Danzer wurde ein extrem erfolgreicher Online Poker Spieler, staubte aber auch offline jede Menge Preisgelder ab. Heute ist er ein vierfacher WSOP Bracelet Gewinner. Und überdies hat er 26 Money Finishes bei WSOP Veranstaltungen vorzuweisen. Eine stolze Bilanz, die nicht allzu viele Online Poker Sensationen vorweisen oder gar toppen können.

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Professionell Poker, Roulette & Co. spielen

Professionell Poker, Roulette & Co. spielen (Bild: pixabay.com)

Das Hobby zum Beruf machen?

Es gibt heute viele gute professionelle Spieler von Casinospielen wie Poker oder Roulette, die sich damit eine regelrechte Karriere aufgebaut haben.

Als Anfänger ist es manchmal nicht leicht, zu wissen, wie man es am besten anpackt, eine solche Karriere zu starten. Wie kann man am effektivsten seine Fähigkeiten verbessern? Wie sollte man am besten vorgehen? Wir zeigen Euch, wie man schnell Routine in Turnieren bekommt.

Weiterlesen: Professionell Poker, Roulette & Co. spielen

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In der aufregenden Pokerwelt passieren immer wieder abgefahrene Sachen

(Bild: Pexels.com)

Poker zieht bisweilen illustre Charaktere an. Und mit ihnen verrückte Wetten, die noch verrücktere Geschichten hervorbringen. Im Folgenden einige der Highlights, die wir für euch recherchieren konnten.

Pinkeln am Tisch

Poker Spieler Antonio Esfandiari drückte gegenüber seinem Kumpel Bill Perkins einmal aus, dass er sich außer Form fühle. Dieser beschloss daraufhin, Esfandiari einen gewichtigen Anreiz zu geben, mit dem Training zu beginnen. Perkins wettete 50.000 Dollar, dass Esfandiari es nicht schaffen würde, sich für die nächsten zwei Tage nur hüpfend fortzubewegen, statt zu laufen. Allerdings gelang es Esfandiari tatsächlich, die Wette zu gewinnen. Nachdem er die Wette gewonnen hatte, waren Esfandiaris Beine jedoch so wund, dass er während eines Turniers nicht vom Pokertisch aufstehen konnte. Wegen seiner Unfähigkeit zu laufen, pinkelte Esfandiari während des Main Events notgedrungen in eine Flasche unter dem Tisch! Er wurde sofort vom Turnier disqualifiziert und musste sich öffentlich für den peinlichen Vorfall entschuldigen. Zwecks Wiedergutmachung sponserte er die 50.000 Dollar für wohltätige Zwecke.

Nahtoderlebnis

Instagram Promi Dan Bilzerian riskierte buchstäblich sein Leben, um eine Wette zu gewinnen. Las Vegas und Los Angeles sind durch 270 Meilen heiße und gnadenlose Wüste getrennt. Entgegen aller Vernunft akzeptierte Bilzerian eine Wette, innerhalb von 48 Stunden von einer Stadt zur anderen zu fahren – und zwar mit dem Fahrrad! Es war übrigens wieder High Stakes Pokerspieler Bill Perkins, der diese Wette anbot. Ein netter Kerl ….. Gewettet wurde um 600.000 Dollar. Bilzerian trainierte 3 Wochen lang und erhielt dabei sogar Rat und Hilfe von Lance Armstrong. Und zwar nicht vergebens, denn er gewann die Wette.

Es gab übrigens eine sehr morbide Nebenwette als Rick Salomon (selber ein High Stakes Poker Enthusiast) mit Bilzerian selbst um 250.000 $ wettete, dass er auf der Reise sterben würde. Wenn Bilzerian nicht sterben würde, würde Salomon ihm das Geld zahlen. Wenn er starb, würde Bilzerian Salomon in seinem Testament seinen Privatjet überlassen. Doch offensichtlich überlebte Bilzerian die Reise und gewann die Wette.

Glück im Unglück

Bei der PCA 2016 auf den Bahamas entschied eine betrunkene Vanessa Selbst, dass es eine gute Idee wäre, 2 Millionen Dollar gegen Jason Merciers 10.000 Dollar zu wetten. Sie wettete, dass er bei der diesjährigen World Series of Poker keine 3 Bracelets gewinnen würde. Eingedenk dessen, dass nur sehr wenige 3 Bracelets innerhalb eines Jahres gewonnen haben, schien die Wette trotz derart ungleicher Einsätze wenig riskant. Doch Selbst bekam wohl den Schrecken ihres Lebens, als Mercier auf wundersame Weise bereits zwei Bracelets in den ersten fünf Events der WSOP in diesem Jahr gewann! Er erreichte dies, indem er zwischen mehreren Tischen hin und her rannte und so eine Multitable Session (was man sonst nur aus dem Online Bereich kennt) spielen konnte. Letztlich gelang es aber auch Mercier nicht, vorbildlichen Bemühungen zum Trotz, den dritten Bracelet klar zu machen. Dafür schaffte er es aber, seine 2 Millionen Dollar auf die altmodische Art zu gewinnen ... an den Tischen.

Bereit selbst ein paar verrückte Poker Stories zu erleben? Auf https://www.sportwette.net/poker/ könnt ihr eure eigenen Erfahrungen machen.

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Interessantes über die Entwicklung des Pokerspiels in Asien

Interessantes über die Entwicklung des Pokerspiels in Asien (Bild: Wikipedia)

Der Pokerboom in Asien beginnt gerade erst. Die Entwicklung des Pokerspiels auf dem asiatischen Kontinent steckt im Vergleich zu den westlichen Ländern noch in den Kinderschuhen. Es gibt zwar einige berühmte Pokerspieler mit asiatischen Wurzeln, diese haben das Pokerspielen aber fast immer im Ausland, speziell in den USA, gelernt.

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