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Mehr als nur der John McEnroe des Pokers - Phil Hellmuth

Phil Hellmuth - 14-facher Bracelet-Gewinner bei der World Series of Poker

(Bild: Phil Hellmuth, Wikipedia)

Er ist einer der besten Pokerspieler aller Zeiten. Und er polarisiert wie kaum ein Zweiter. Durch seine cholerische Art ist Phil Hellmuth wohl wirklich so etwas wie der John McEnroe der Pokerwelt. Man kann ihn dafür einfach nur lieben oder hassen. Phil Hellmuths rüpelhaftes Image am Pokertisch und seine Art, nach unglücklichen Niederlagen auszuflippen und seine Gegner in der Luft zu zerreißen, werden ihm wohl auf immer und ewig anhaften. Was dabei jedoch oft überschattet wird, ist wie verdammt gut Hellmuth eigentlich ist.

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Konstanz und Rekorde

Phil Hellmuth ist, was Konstanz anbelangt, wohl zweifelsohne einer der besten Pokerspieler, den die Welt je erblicken durfte. Wenn nicht gar der beste! Er ist mit 14 WSOP Bracelets, 128 Money Finishes bei WSOP Turnieren sowie den meisten Teilnahmen an Final-Tischen der beständigste und am höchsten dekorierte WSOP Spieler aller Zeiten!

Oftmals wird Hellmuths Spielweise von Spielern der neueren Generation als antiquiert, bieder und zu lehrbuchmäßig bezeichnet. Dies nicht selten in direkter Anlehnung daran, dass Hellmuth es einfach nicht ausstehen kann, wenn er nur durch Glück geschlagen wird. Sobald jemand gegen ihn mit einer schwächeren Hand All-in geht und gewinnt, wird Hellmuth jedes Mal zum gefürchteten “Hell Mouth“.

Doch eingedenk dessen, dass Hellmuth einige der bedeutendsten WSOP Rekorde hält, die allesamt Beständigkeit ohnegleichen ausstrahlen (meiste Bracelets, meiste Money Finishes und meiste Teilnahmen am finalen Tisch), wirkt dies Kritik wenig durchdacht. Denn wie gut die Spielweise eines Spielers ist, offenbart vor allem die Vogelperspektive. Denn gut sind jene, die dauerhaft Resultate erzielen können. Und was Beständigkeit angeht, macht Hellmuth ganz sicher keiner was vor.

Ist alles nur Show?

Hier eine kleine interessante Verschwörungstheorie. Ich denke ja, dass die Triaden von Hellmuth allesamt nur Show sind. Dafür stehen sie der Disziplin, die seine Spielweise abverlangt, viel zu diametral entgegen. Will heißen: Das Bild, dass Hellmuth durch solche Eskapaden von sich zeichnet, hat nichts mit dem Pokerspieler Hellmuth zu tun. Manchmal frage ich mich, ob seine Ausbrüche nicht nur dazu dienen, die Antipathien seiner Gegner gegen sie einzusetzen. Und dass seine Ausraster ihn in den Augen der Medien nur interessanter machen, und ihm so helfen zusätzliche Einnahmequellen aufzutun und sein Table Image landesweit auszustrahlen, wollen wir dabei auch nicht außer Acht lassen.

Denn allem nach, was man von seinen Kollegen hört, ist Hellmuth abseits des Pokertischs sehr umgänglich. Ein Schelm, wer dabei Böses, oder in dem Fall Nettes, denkt?

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