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Poker-Strategie | Verbessere dein Pokerspiel

In diesem Bereich findest du Strategie-Beiträge zu verschiedenen Bereichen, die dir helfen dein Poker-Spiel zu verbessern. Manche davon für Einsteiger, andere auch speziell für Fortgeschrittene.

Bluffen ist ein essentieller Teil des Pokerspiels

(Bild: Pokerface, von Pexels.com)

Gute Pokerspieler sind (meistens) gute Menschenkenner. Menschenkenntnis und die Fähigkeit Emotionen empathisch deuten und erkennen zu können, sind absolut elementare Vorteile, wenn es um das Meta-Spiel beim Pokern geht. Das bedingt natürlich, dass man sich möglichst undurchschaubar machen will, wenn man mit solchen Spielern am Tisch sitzt. Dazu bedient man sich des Pokerfaces. Doch was macht eigentlich ein gutes Pokerface aus?

Es geht nicht nur um das Gesicht

Gleichwohl sich der Begriff “Pokerface“ offenkundig auf das Gesicht bezieht, gilt es weit mehr zu verbergen, als lediglich nervöse Mundwinkel. Der ganze Körper, wie man sich bewegt, kann Zeichen aussenden. Die Beine zittern unter dem Tisch, ein Spieler setzt sich plötzlich auf, atmet plötzlich durch den Mund. Sowohl mimisch als auch gestisch senden wir viele, oftmals vollkommen unwillkürlich, Zeichen aus. Und je höher die Einsätze am Tisch sind, umso leichter kann das passieren. Ihr werdet schon nervös, wenn ihr ein tolles Startblatt habt und hofft, dieses auch durchbringen zu können? Dann wartet mal ab, was in euch vorgeht, wenn mehrere 1000 Euro im Pot sind.

Dummerweise werden auch tendenziell die Spieler am Tisch immer besser, je höher die Einsätze sind. Da kann man sich nicht erlauben, zu durchsichtig zu sein. Es braucht ein komplettes Pokerface. Und zwar für den ganzen Körper.

Verschiedene Ansätze

Es gibt verschiedene Ansätze dessen, wie ein Pokerface funktionieren kann. Manche davon wahnsinnig geschickt. Andere schon fast unbeholfen und putzig, aber nicht weniger wirkungsvoll.

Hier die verschiedenen, gängigen Strategien in der Übersicht.

  • Der Golem: Der Klassiker ist natürlich, dass der Spieler zur Statue erstarrt. Er wirkt fast so, als ob er dissoziativ gestört wäre. Ständig mit einem völlig leeren Gesichtsausdruck, kaum Bewegung und wenn dann immer gleichförmig und gleichgültig. Diese Art des Pokerfaces ist schwer zu meistern, aber wahnsinnig effektiv, weil sie eben nur dann funktioniert, wenn man sich wirklich emotional distanziert, was beim High Stakes pokern auch bitter nötig ist.
  • Der Gesellige: Das genaue Gegenteil vom Golem. Der Gesellige sitzt mit Gleichmut am Tisch und betreibt lockere Konversation. Es ist kaum zu glauben, doch trotz dessen dass es hier wahrscheinlich um viel Geld geht, sitzt der Gesellige am Tisch und redet über Gott und die Welt, gerade so als würde er mit seinen Freunden im Keller um die Bierkasse spielen. Die zugrundeliegende Geisteshaltung ist dabei der des Golems gar nicht so unähnlich. Der Golem nimmt sich komplett aus dem Geschehen und beurteilt das Spiel ohne jede Emotion. Der Gesellige tut das im Grunde auch. Allerdings geht er dazu in die entgegengesetzte Richtung. Er extrovertiert sich und behandelt das Spiel (scheinbar!) als absolute Nebensächlichkeit oder als einen großen Spaß.
  • Der Vermummte: Manche Spieler müssen sich eingestehen, dass sie ab einer gewissen Gewichtsklasse kein Pokerface haben. Das sind dann die Kollegen, die eine Sonnenbrille und einen Kapuzenpulli samt MP3 Player tragen. Es gibt sogar manchmal Exoten, die einen Kapuzenpulli anziehen und die Kapuze komplett zuziehen, sodass nur ein Sehschlitz bleibt. Das ist zwar weder elegant, noch besonders geschickt …. aber es funktioniert.

Uniformes Verhalten

So unterschiedlich diese Ansätze auch sein mögen. Sie alle zielen auf ein und dasselbe ab: Auf Uniformität! Wichtig ist, dass der Ausdruck, das Verhalten sowie die Haltung eines Spielers vollkommen gleichförmig rüber kommen. Und zwar über die gesamte Spieldistanz. Hohe Pots, Verluste, Gewinne …. in all diesen Situationen sollte der Spieler sich so gleichförmig wie möglich verhalten. Sobald ein Spieler ein vollkommen einheitliches Verhalten an den Tag legt, allen Höhen und Tiefen sowie Umständen am Tisch zu Trotz, dann hat er ein perfektes Pokerface. Völlig egal, welchen Ansatz er wählt.

Wenn ihr euch mit dieser ganzen “Pokerface“ Sache schwertut, aber nicht die Action und die Chance zu gewinnen missen wollt, dann sind vielleicht Sportwetten eher was für euch. Auf Sportwetten.net könnt ihr mehr darüber erfahren.

Diese Anfängerfehler solltest Du beim Pokerspiel unbedingt vermeiden!

(Bild: Pexels.com)

Die Redewendung “Lehrgeld zahlen“ kann gerade im Poker buchstäblich verstanden werden. Anfänger machen typische Fehler, die sie häufig echtes Geld und meist noch mehr falschen Stolz kosten. Im Folgenden kommen wir auf einige der gängigsten Anfängerfehler zu sprechen. Auf dass ihr sie vermeiden könnt… oder schmerzhaft daran erinnert werdet.

Anfänger überschätzen ihre Hände vor und während des Flops

Das ist sicherlich einer der gängigsten Anfängerfehler überhaupt. Neulinge überschätzen konstant die Siegchancen ihrer Hände. Wie oft sieht man Anfänger, die ein Pärchen halten und obwohl das Board dieses Pärchen kaum oder gar nicht aufwertet, bleiben sie viel zu lange im Spiel und buttern Geld in den Pot. Trotz dessen sich eigentlich immer mehr abzeichnen müsste, dass sie ihn nicht gewinnen werden. Oftmals trösten sich solche Spieler dann damit, dass sie versucht haben, zu bluffen. Dabei waren sie einfach nur unentschlossen und nicht willens, eine Hand abzulegen, die vielleicht anfangs recht aussichtsreich aussah, aber im Laufe des Spiels immer schlechter wurde. Mit einem kalkulierten Bluff hat so etwas nicht das Geringste zu tun. Es ist einfach nur ein Zaudern und Zögern. Poker hat eine sehr mathematische Grundlage. Wie gut die eigene Hand in diesem Spiel wirklich ist, sieht man spätestens beim Flop. Und es interessiert nicht, wie toll die Starthand aussieht. Wenn man postflop plötzlich zwei Overcards gegen sich hat oder die Gefahr einer Straße oder eines Flushs in der Luft liegt, dann ist die eigene Hand eben längst nicht mehr so gut. Und wenn es zwei Könige sind! Das gilt umso mehr, je mehr Leute noch im Spiel sind. Wenn man mit einem oder zwei Gegnern am Tisch sitzt, dann kann man durchaus auch mal mit dem Zweit- oder Drittbesten, was der Flop theoretisch hergibt, ein Spiel gewinnen. Doch je mehr Gegenspieler am Tisch sitzen, desto unwahrscheinlicher wird das. Die eigene Hand viel zu optimistisch zu bewerten, ist einer der gängigsten Fehler beim Pokern.

Auf den Blitzeinschlag hoffen

Manche unreife Pokerspieler bewerten nicht nur ihre Siegchancen zu optimistisch. Sondern auch ihr Glück. Viele Anfänger sehen sehr wohl, wenn sie im Hintertreffen sind. Aber dann fangen sie an zu kalkulieren. “Was, wenn diese oder jene Karte XY jetzt noch kommt!? Dann hätte ich die stärkste Hand!“ Solche Spieler erkennt man oft daran, dass sie recht hohe Raises mitgehen, ohne jedoch notwendigerweise selbst als Aggressor aufzutreten. Und dann immer wieder spät aussteigen oder mit Händen verlieren, bei denen sie noch erklären müssen, warum sie überhaupt so lange drin geblieben sind und dafür so viele Chips auf den Tisch gepfeffert haben.

Merke: Erfolgreiche Pokerspieler hoffen beim nächsten Draw SEHR viel öfter darauf, dass dieser bitte nicht ihre Hand versauen möge. Nicht darauf, dass er sie komplettiert, weil er andernfalls nur Schnee auf der Hand hat.

Irrationale oder vorhersehbare Wettgrößen

Jeder auch nur halbwegs fortgeschrittene Pokerspieler weiß, dass die Anzahl der eigenen Chips und der Wettgrößen, die man jeweils als Raise einsetzt, ein wichtiges taktische Element beim Poker verkörpern. Doch wie das gewisse Anfänger umsetzen, bleibt dann doch recht abenteuerlich. Entweder neigen sie dazu, ihre Wettgrößen nur sehr nach Schema F einzusetzen oder aber nichts macht einen Sinn.

Beispiel: Der “Schema F“ Anfänger raist preflop mit einem geringen Einsatz. Dadurch, dass er die ganze Zeit schon immer sehr transparent raist, gibt er seinen Gegnern damit Informationen. Die wissen jetzt, dass er entweder nur eine halbstarke Hand hat und diese beschützen will. Oder aber er hat wirklich was Gutes und will anfangen, den Pot zu füttern. Wenn sie es herausfinden wollen, müssen sie ja nur wenig zahlen, um diesen kleinen Raise mitzugehen. Und gnade unserem berechenbaren Zeitgenossen dann Gott, wenn einer dieser Gegner eine starke Hand durch das Board bekommt und diese etwas zu geschickter zu verkaufen weiß als er selbst. Wer immer nur nach Lehrbuch seine Einsätze tätigt, wird extrem berechenbar. Er mag, wenn er konservativ ist, nicht der erste sein, der Pleite geht. Aber er wird ganz sicher nicht derjenige sein, der gewinnt. Nicht sobald Spieler von auch nur rudimentärer Qualität mit am Tisch sitzen.

Das andere Beispiel ist der Cowboy, der mit seinen Einsätzen wild und ohne Zweck und Ziel um sich wirft. Er raist viel zu hoch und liebt es vor allem, preflop zu raisen bis die Schwarte kracht. Er will nur Action. Und um seine eigene Hand, die möglicherweise ja wirklich gut sein kann, zu beschützen, spielt er viel zu hohe Wetten. Was heißt, dass alle, die besser sind als er, ihn mal schön alleine spielen lassen. Bis er ungeduldig wird und sich selbst um Kopf und Kragen wettet, sobald andere bereit sind, ihm das Geld aus der Tasche zu ziehen.

Solltet ihr noch weitere praktische Tipps für Anfänger suchen, dann schaut gerne auf wettenerfahrungen.com vorbei.

Wie funktioniert Omaha Hi / Lo bzw. PLO8 ?

Wie funktioniert Omaha Hi / Lo bzw. PLO8 ? (Bild: Pexels)

Es überrascht wenig, dass Omaha High / Low auf der Omaha Poker Variante basiert. Allerdings steckt in dem Zusatz Hi-Low eine höchst interessante und zugleich außergewöhnliche Art den Pot auszuschütten. Am Ende des Spiels gibt es ganz einfach zwei Gewinner.

Es gewinnt zunächst das beste Blatt (high=hoch). Zusätzlich zum Hi-Gewinner kann es aber auch einen Lo-Gewinner geben. Die „Lo-Hand“ muss ein Blatt mit fünf verschiedenen Karten niedriger als die 9 sein.

Gemeinsam sind sie die ebenbürtigen Gewinner und teilen sich tatsächlich den Pot. Aus diesem Grund wird Omaha High / Low auch als Split-Pot Poker Variante bezeichnet.

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Fachbegriffe der Pokersprache verstehen lernen

Einführung in die Begriffe am Pokertisch (Bild: Pexels)

Die Welt des Pokers bedient sich eigener, spezieller Sprache, welche einem Anfänger eher unbekannt oder nicht ganz klar ist. Diese Artikelserie beschäftigt sich mit genau diesem Sachverhalt und möchte nach und nach verschiedenste Bereiche und Begriffe des Pokerspiels aufgreifen, um diese Wissenslücke zu schließen.

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Multi-Tabling - Erfolgreich an mehreren Poker-Tischen spielen

Multi-Tabling - Erfolgreich an mehreren Poker-Tischen spielen (Bild: Pexels)

Ein entscheidender Unterschied, warum viele Pokerspieler das Online-Poker dem Live-Poker vorziehen, ist das Multi-Tabling. Denn beim Online-Poker kann schließlich zur gleichen Zeit an mehreren Tischen gespielt werden. Somit lassen sich die Gewinne beim Poker spielen innerhalb kurzer Zeit recht gut maximieren.

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Wieviel darf ich beim Pot Limit Omaha genau setzen? Den Pot beim PLO einfach berechnen...

Wieviel darf ich beim Pot Limit Omaha genau setzen? Den Pot beim PLO einfach berechnen...
Hallo zusammen,

heute geht's mal um die Potgröße und die maximal erlaubte Erhöhung beim Pot Limit Omaha.

Für viele Pokerspieler ist die Berechnung einen PLO-Pots ein Buch mit 7 Siegeln, also werde ich versuchen Euch das so einfach wie möglich zu erklären und gebe Euch dann noch eine simple Formel zur Berechnung des maximal möglichen Raises in Pot-Limit-Spielen an die Hand.

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Wie funktioniert Bankroll-Management beim Pokern?

Lernen Sie ihre Poker-Bankroll korrekt zu verwalten (Bild: Pexels)

Poker Bankroll-Management also der sinnvolle Umgang mit dem zum Pokern zur Verfügung stehendem Kapital ist sehr wichtig und wird von nahezu allen erfahrenen Spielern angewandt um profitabel Poker zu spielen. Wird das Poker Bankroll-Management ignoriert oder falsch angewandt, so ist der Ruin beinahe garantiert.

Dieser Artikel wird Ihnen erklären warum Poker Bankroll Management so wichtig ist und einige Hilfestellungen zur korrekten Verwaltung Ihrer Bankroll geben.

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