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Sich Poker-Ziele setzen und die auch erreichen...

Die Smart-Methode - Ziele erreichen beim Poker Spielen

Die Smart-Methode - Ziele erreichen beim Poker Spielen (Bild: Pexels)

Insbesondere Neulinge sollten sich zu Beginn ihrer Pokerkarriere vor allem mit der Strategie beim Poker auseinandersetzen. Ein wichtiger Punkt beim Pokerspiel unterscheidet sich hierbei nur wenig vom alltäglichen Leben. Denn in beiden Fällen gilt es, sich Ziele zu setzen, die erreicht werden sollen. Nur wer sich im Poker auch Ziele setzt, kann erfolgreich Poker spielen. Hierfür gibt es aber eine Reihe von Punkten zu beachten.

Die Smart-Methode beim Pokern

Jeder Pokerspieler sollte sich zu Beginn seiner Pokerkarriere Visionen vor Augen halten, die es gilt umzusetzen. Dieser Schritt der Pokerstrategie sollte dabei unter fünf Gesichtspunkten geschehen, wobei sich dieses Ziel als S.M.A.R.T. definiert.

S.M.A.R.T. steht dabei als Abkürzung für die fünf Werte Spezifisch, Messbar, Attraktiv, Realistisch und Terminiert. Die Wichtigkeit dieser Punkte definiert sich dabei je nachdem, wie das Ziel konkret gelagert ist.

  • Spezifisch: Das Ziel beim Pokerspielen muss genau und deutlich formuliert werden. Hierbei wird konkret angegeben, welches Resultat am Ende stehen soll.
  • Messbar: Es muss sich um ein messbares Ziel handeln. Dies bedeutet also, es sind Kriterien vorhanden, die genau aufzeigen, wann das gesetzte Ziel erreicht worden ist.
  • Attraktiv: Jeder Pokerspieler muss attraktive Zielsetzungen formulieren. Die Motivation eines Pokerspielers erhöht sich mit einer gesteigerten Attraktivität. So wird es dem Pokerspieler leichter fallen, daran zu arbeiten, das Ziel zu erreichen.
  • Realistisch: Hierbei muss sich der Pokerspieler Ziele setzen, die auch tatsächlich zu erreichen sind. Allerdings sollte nicht vergessen werden, sich dennoch Zielvorstellungen zu setzen, die auch eine Herausforderung sind. Hierbei sollte sich der Spieler auch vorab überlegen, was bisher erreicht worden ist, sodass sich die mögliche Steigerung ableiten lässt. Ebenso sollten aber die möglichen Hindernisse mitbedacht werden, die im Wege stehen könnten.
  • Terminiert: Jedes Ziel eines Pokerspielers muss ein genaues Datum enthalten, an dem das Ziel auch erreicht werden soll. Auch hier gilt es natürlich, dieses Zieldatum realistisch zu setzen.

Die möglichen Zielsetzungen eines Pokerspielers nach den SMART-Kriterien

Anhand eines praktischen Beispiels wollen wir nun definieren, wie die S.M.A.R.T. Zielsetzung beim Poker spielen aussehen kann. Hierfür nehmen wir die Vorgabe, dass es sich bei dem Pokerspieler um einen Studenten handelt. Dieser hat die Vorstellung, dass er langfristig von seinen Gewinnen beim Pokerspiel leben kann. Bislang aber hat er nicht genau definiert, wie das in seinem Leben konkret aussehen soll. Hierbei will dieser Student künftig das Pokerspiel als Nebenjob betrachten, um das Pokerspiel zu finanzieren. Dementsprechend formuliert er seine „smarten“ Ziele:
  • Spezifisch: Mit den Gewinnen aus dem Pokerspiel sollen die Lebenshaltungskosten komplett gedeckt werden.
  • Messbar: Diese Lebenshaltungskosten für Miete, Studiengebühren, Lebensmittel, etc. betragen monatlich 1.000 Euro. Sein monatliches Pensum beträgt 50.000 gespielte Hände. Damit muss er also NL100 mit wenigstens 2bb/100 schlagen, um dies zu erreichen.
  • Attraktiv: Hier lassen sich eine Reihe von Zielen definieren wie vor allem Unabhängigkeit, Flexibilität und Spaß. Das wichtigste Kriterium ist aber in Sachen Attraktivität sicherlich, dass es sich um einen seriösen Nebenjob handelt, der zwar keine körperlich allzu große Anstrengung mit sich bringt. Dennoch aber ist es ein ernstzunehmender Nebenjob.
  • Realistisch: An erster Stelle steht hier, die NL25 zu schlagen. Der Aufstieg um zwei weitere Limits ist ein anspruchsvolles, aber durchaus realistisches Ziel.
  • Terminiert: Zum Erreichen der Ziele setzt sich der pokerspielende Student ein Zeitfenster von 12 Monaten.
Generelle Zielsetzung: Das Ziel ist es, für drei Monate Rücklagen zu bilden, um danach auf NL100 monatlich die angestrebten 1.000 Euro einzuspielen.

Pokerspieler müssen große Ziele in Zwischenschritte unterteilen

Wer sich unter dem S.M.A.R.T. Gesichtspunkt beim Pokerspielen größere Ziele setzt, der muss diese in Zwischenziele unterteilen. Diese jeweiligen Zwischenschritte stehen dabei in direkter Relation zum eigentlich anvisierten Ziel. Allerdings kann ein Zwischenziel natürlich schneller erreicht werden. Dies sorgt logischerweise für eine höhere Motivation. Denn ein Zwischenschritt wird schneller erreicht als ein endgültiges Ziel, das mitunter auf den ersten Blick als sehr große Herausforderung anmutet. Somit sind die Erfolgserlebnisse schneller zu erreichen. Hinzu kommt, dass der Weg zum endgültigen Ziel durchaus sehr lang ist und es Verzögerungen geben kann. Wichtig ist es dabei, dass die Zwischenziele aber genauso unter dem S.M.A.R.T. Gesichtspunkt erstellt werden.

So, ich hoffe heute war wieder für jeden etwas dabei. Teilt den Beitrag gerne, wenn er Euch gefallen hat.

Gruß Christian

 

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